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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Bezirk Rhein-Sieg e.V. findest du hier .
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Bad Honnef: Die DLRG Rhein-Sieg führte am Donnerstag eine Eisübung am Himberger See in Bad Honnef-Aegidienberg durch. An der Übung beteiligt waren Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Honnef und Königswinter (Löscheinheiten Aegidienberg und Ittenbach).
Ziel der Übung sollte die Rettung von Menschenleben und die Koordinierung der Einsatzabläufe, besonders bei winterlichen Extrembedingungen innerhalb der Einheiten der DLRG im Rhein-Sieg-Kreis sowie mit Einheiten der Feuerwehr sein. Aufgrund der kalten Witterung der letzten Tage war der Himberger See zugefroren und somit optimal für diese Übung in der Eisrettung.
An mehreren Stellen waren "Personen" ins Eis eingebrochen, die durch die Strömungsretter der DLRG und den Einsatzkräften der Feuerwehr in geeigneter Weise gerettet werden mussten. Hier stellte der Umstand, dass der See mit einer nicht vollständig tragbaren Eisschicht bedeckt ist, eine besondere Herausforderung an die Einsatzkräfte von DLRG und Feuerwehr dar. Neben der Rettung der Personen mussten die Einsatzkräfte hier ganz besonders auf die Eigensicherung achten. Die eingebrochenen Personen mussten so gerettet werden, dass die Einsatzkräfte sich selber nicht in Gefahr bringen. Dazu musste man sich der Person flachliegend auf dem Eis nähern. Die Rettung sollte dann so patientenschonend wie möglich geschehen, um weitere Verletzungen zu vermeiden. Bei den zu rettenden Personen die für die Übung ins Eis eingebrochen waren handelte es sich hierbei lediglich um spezielle Übungspuppen.
Ebenfalls war ein Teil der Übung, die erforderlichen Rettungsgeräte in dem unwegsamen Gelände an den See zu bringen, sodass die Rettung auf dem Eis überhaupt erst stattfinden konnte. Winterliche Bedingungen und starker Schneefall hatten die Bedingungen zusätzlich erschwert. Hier wurde die Zusammenarbeit mit einem besonders geeignet geländefähigen Fahrzeug, einem sogenannten ATV (All-Terrain-Vehicle) der Feuerwehr Ittenbach geübt, die den Transport der Rettungsgeräte direkt an den See ohne Probleme durchführen konnten. Ebenfalls wurde eine Drohne eingesetzt, mit der die Einsatzkräfte einen Überblick über die Lage auf dem See erhalten konnten. Aufgrund der Dunkelheit konnte die „Einsatzstelle“ mit Hilfe der Drohne von oben ausgeleuchtet werden.
Abschließend konnte ein positives Resümee der Übung gezogen werden. Die besonderen Umstände und Bedingungen waren eine Herausforderung für die Organisationen. Die einzelnen Übungsszenarios konnten koordiniert und professionell bewältigt werden. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der DLRG und 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Übung beteiligt.
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