Ertrinkungsstatistik 2018

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland mindestens 504 Menschen ertrunken, was einen Anstieg um 19,8 Prozent bedeutet.

Der Sommer im Jahr 2018 setzte bereits im April ein und ab da stiegen die Ertrinkungszahlen sukzessive an.
Die meisten Todesfälle ereigneten sich an den ungesicherten Badestellen, vor allem im Binnenland. Dort kamen 435 Menschen ums Leben, das entspricht etwa 86 Prozent der Gesamtzahl. 161 starben in Flüssen, 233 in Seen und Teichen. „Binnengewässer führen leider noch immer die Ertrinkungsstatistiken an, denn sie werden in den seltensten Fällen von Rettungsschwimmern bewacht. Das Risiko, zu ertrinken, ist hier deutlich höher. Wir stehen Kommunen und Landkreisen weiterhin mit Gefahrenexpertise und Rettungsschwimmern zur Verfügung, man muss nur auf uns zukommen“, erklärt Achim Haag, Präsident der DLRG. Ein schlichtes Badeverbotsschild halte die wenigsten davon ab, ins Wasser zu gehen. In Schwimmbädern fanden mit 29 Badegästen vergleichsweise wenige den nassen Tod.


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Quelle: DLRG (21.02.19)